
Möchten Sie ebenfalls Teilnehmer werden und die effektive Wirkung der PME erleben? Dann kontaktieren Sie mich und werden Teil meiner Gruppe.
Ich freue mich auf Ihre Nachricht!
Progressive Muskelentspannung in Beckum
Mit "Fit und entspannt" in den Abend. (Kursformat im Liegen)
1 Kursdurchlauf besteht aus 4 Kursstunden. Änderungen werden vorab bekannt gegeben.
Wo: Mehrgenerationenhaus Mütterzentrum Beckum e.V. an der Wilhelmstraße 41 in 59269 Beckum (nicht barrierefrei)
Raum: Gruppenraum 2 (Eingang links die Treppe hoch)
Wann: Mittwochs
Uhrzeit: 18:10 Uhr bis ca. 19:10 Uhr
Zielgruppe: Gemischte Gruppe
Gebühr: 28€ für 4 Kurseinheiten (Barzahlung am ersten Kurstag)
Bitte bringen Sie den Betrag passend mit.
Matten werden gestellt. Sie können aber auch eine eigene Matte mitbringen.
Bringen Sie sich nur ein Handtuch für die Matte mit, eine Decke und ein Getränk. Kommen Sie am Besten in bequemer Kleidung zum Kurs. Ich empfehle auch immer gerne warme Socken, da man während der Entspannung auskühlen kann. (Selbst in der warmen Zeit kann ein dünnes Deckchen angenehm sein)
Aktuelle Kursangebote


Was ist die Progressive Muskelentspannung (PME)?
Die PME zählt zu den am häufigsten angewendeten und am besten erforschten Entspannungsverfahren mit messbarem Effekt.
Um eine langfristige Wirkung zu erzielen ist es auch hier wichtig, wie auch bei anderen Methoden, oder wie beim Sport, bei der PME dran zu bleiben und es dauerhaft auszuüben. Je häufiger die Anwendung, desto größer ist der Effekt und Nutzen.
Die Progressiven Muskelentspannung (auch Progressive Muskelrelaxation, PMR genannt) ist eine Entspannungsmethode, bei dem durch die bewusste An- und Entspannung ausgewählter Muskelgruppen ein Entspannungszustand des ganzen Körpers erreicht werden kann.
Die PME ist eine körperlich aktive Entspannungsmethode und eignet sich daher gut für unruhige und aktive Menschen.
Sie wirkt ganzheitlich auf körperlicher und mentaler Ebene und eignet sich besonders bei stressbedingten und psychischen Beschwerden.
Durch die bewusste An- und Entspannung der ausgewählten Muskelgruppen in Verbindung mit Wahrnehmungs- und Atemübungen hat PME das Ziel die Muskulatur zu lockern und dadurch Anspannungen zu lösen und eine körperliche und psychische Entspannung zu erzielen.
Die PME fördert die eigene Körperwahrnehmung und schafft ein Bewusstsein über die Zusammenhänge von Psyche und Körper, die eng miteinander verbunden sind.
Wir können z.B. durch eine bewusste und langsame Atmung den Parasympathikus, den Ruhenerv aktivieren und so Körperfunktionen beeinflussen, wie z.B. das Reduzieren des Herzschlages oder der Atemfrequenz und Beeinflussung der Wärme.
Das ist z.B. förderlich für Menschen mit Ängsten oder Depressionen.
Atmen wir bewusst schneller, aktiviert das den Sympathikus und bringt den Herzschlag hoch und aktiviert uns.
Stressebenen - Hier wirkt die PME
Kognitive Ebene: alles, was unser Wahrnehmen, Denken und Erkennen betrifft
Emotionale Ebene: alle Gefühle, die der Stress in uns aktiviert
Physische Ebene (Körperliche Ebene): alle vom Stress ausgelösten körperlichen Reaktionen wie z.B. Muskelverspannungen, Kopf-, Nacken-, Rückenschmerzen, Verdauungsstörungen/ Magenschmerzen, Hörsturz/ Tinnitus, Schweißausbrüche, Herzrasen/ Herzklopfen, Bluthochdruck, Schwindel, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Schlafstörungen, uvm.
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Was macht den großen Unterschied der PME zu anderen Entspannungsverfahren?
• Es sind keine äußeren Hilfsmittel notwendig.
• PME ist überall einsetzbar.
• PME hat keine unerwünschten Nebenwirkungen.
• PME ist relativ leicht und schnell erlernbar.
• Man benötigt kein ausgeprägtes Vorstellungsvermögen wie bei anderen visuellen Entspannungsverfahren.
• PME ist für unruhige und aktive Menschen geeignet, da PME eine „körperlich aktive Entspannungsmethode“ ist
Einsatzmöglichkeiten
PME kann als eigenständiges Entspannungsverfahren oder als ergänzende Therapiemethode eingesetzt werden.
• Zur allgemeinen Gesundheitsförderung
• Zur ganzheitlichen Entspannung
• Zur Stressreduzierung und Burn-Out Prophylaxe
• Zur Leistungssteigerung vor potentiell belastenden körperlichen und kognitiven Situationen in Schule, Beruf und Sport
• Nach belastenden Situationen zur effektiven Senkung der Aktivierung und schnellen Erholung
Zusätzliche Einsatzmöglichkeiten nach Vaitl & Petermann (2004)
Indikation
• Angststörungen
• Psychosomatische Beschwerden
• Spannungskopfschmerz
• Schlafstörungen
• Lernschwierigkeiten
Kontraindikation (Bei Erkrankungen befragen Sie vorher ihren Arzt)
• Schwere Magen-Darm-Erkrankungen
• Gefäßspasmen
• Herzrasen, Zittern, Ohnmachtsanfälle
• Myositis
• Akute Arthritiden
• Hypertonie (Bluthochdruck) Sind Sie medikamentös gut eingestellt, kann diese Methode jedoch sehr förderlich sein.
• Aortenaneurysma
!!!
Meine Angebote sind und ersetzen keine Psychotherapie, eine Behandlung eines Arztes, oder eines Therapeuten.
Meine Angebote dienen zur Prävention und zur unterstützenden Rehabilitation mit Absprache Ihres Arztes. Ich behandele weder Krankheiten noch psychische Störungen.
Meine Kurse sind nicht für Präventionskurse nach §20 SGB V zertifiziert. Die Kosten werden nicht von der Krankenkasse übernommen. Dies wirkt zunächst nachteilig, kann für Sie aber auch Vorteile haben. Die Angebote werden nicht bei der Krankenkasse dokumentiert. Sie bleiben anonym. Das kann bei der Altersvorsorge, einer Verbeamtung, oder bei Abschluss diverser Versicherungen relevant sein.
Bitte beachten Sie, das die Kostenübernahme der Krankenkassen immer nur nach erfolgreichem Abschluss der Kurse erfolgt. Sollten Sie aus irgendwelchen Gründen die Teilnahme abbrechen, oder nicht in der vorgegebenen Zeit durchführen, würde die Kostenübernahme bei zertifizierten Kursen entfallen.
Quellen
Akademie für Sport und Gesundheit https://www.akademie-sport-gesundheit.de/
