• Stressmanagement und Gesundheitsförderung in Beckum
  • Deine Waldzeit mit Nadja Vollbracht
  • © 2021-2024
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Stressreduzierung und Entspannung Progressive Muskelentspannung im Wald

Ab Mittwoch, den 19.Juni 2024 biete ich wöchentliche PME Kurse mit je 6 Einheiten je 60 Minuten in den Räumlichkeiten des Mehrgenerationenhaus Mütterzentrum Beckum e.V. an der Wilhelmstraße 41 in Beckum an.

Dann heißt es mittwochs mit "Fit und entspannt" in den Abend. (Progressive Muskelentspannung im Liegen)

Entweder von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr oder von 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr.

Gemischte Gruppe

Gebühr 36€. (Barzahlung nach dem ersten Kurstag)

Erste Kurstag ist ein Schnupperkurs. Entscheiden Sie danach, ob Sie weiter teilnehmen möchten, oder nur die Tagesgebühr von 6€ zahlen.

Bitte bringen Sie den Betrag passend mit.

Matten werden gestellt.

Bringen Sie sich nur ein Handtuch für die Matte mit und eine Decke. Gerne können Sie in bequemer Kleidung kommen.

Mehrgenerationenhaus Beckum Kurse PME Progressive Muskelentspannung Entspannungskurse Stressreduzierung

Was ist die Progressive Muskelentspannung (PME)?

Die PME zählt zu den am häufigsten angewendeten und am besten erforschten Entspannungsverfahren mit messbarem Effekt.

Um eine langfristige Wirkung zu erzielen ist es auch hier wichtig, wie auch bei anderen Methoden, oder wie beim Sport, bei der PME dran zu bleiben und es dauerhaft auszuüben. Je häufiger die Anwendung, desto größer ist der Effekt und Nutzen.

Die Progressiven Muskelentspannung (auch Progressive Muskelrelaxation, PMR genannt) ist eine Entspannungsmethode, bei dem durch die bewusste An- und Entspannung ausgewählter Muskelgruppen ein Entspannungszustand des ganzen Körpers erreicht werden kann.

Die PME ist eine körperlich aktive Entspannungsmethode und eignet sich daher gut für unruhige und aktive Menschen.

Sie wirkt ganzheitlich auf Körper und Psyche und eignet sich daher bei stressbedingten und psychischen Beschwerden. Durch die bewusste An- und Entspannung der ausgewählten Muskelgruppen in Verbindung mit Wahrnehmungs- und Atemübungen hat PME das Ziel, zusätzlich zu der Lockerung von einzelnen Muskelgruppen und der körperlichen Entspannung auch auf der kognitiv-emotionalen Ebene eine Entspannung zu erzielen.

Die PME fördert die eigene Körperwahrnehmung und schafft ein Bewusstsein über die Zusammenhänge von Psyche und Körper, die eng miteinander verbunden sind.

Wir können z.B. durch eine bewusste und langsame Atmung den Parasympathikus, den Ruhenerv aktivieren und so Körperfunktionen beeinflussen, wie z.B. das Reduzieren des Herzschlages oder der Atemfrequenz und Beeinflussung der Wärme.

Das ist z.B. förderlich für Menschen mit Ängsten oder Depressionen.

Atmen wir bewusst schneller, aktiviert das den Sympathikus und bringt den Herzschlag hoch und aktiviert uns.

Stressebenen - Hier wirkt die PME

Kognitive Ebene: alles, was unser Wahrnehmen, Denken und Erkennen betrifft

Emotionale Ebene: alle Gefühle, die der Stress in uns aktiviert

Physische Ebene (Körperliche Ebene): alle vom Stress ausgelösten körperlichen Reaktionen wie z.B. Muskelverspannungen, Kopf-, Nacken-, Rückenschmerzen, Verdauungsstörungen/ Magenschmerzen, Hörsturz/ Tinnitus, Schweißausbrüche, Herzrasen/ Herzklopfen, Bluthochdruck, Schwindel, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Schlafstörungen, uvm.

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Was macht den großen Unterschied der PME zu anderen Entspannungsverfahren?

• Es sind keine äußeren Hilfsmittel notwendig.

• PME ist überall einsetzbar.

• PME hat keine unerwünschten Nebenwirkungen.

• PME ist relativ leicht und schnell erlernbar.

• Man benötigt kein ausgeprägtes Vorstellungsvermögen wie bei anderen visuellen Entspannungsverfahren.

• PME ist für unruhige und aktive Menschen geeignet, da PME eine „körperlich aktive Entspannungsmethode“ ist

Einsatzmöglichkeiten

PME kann als eigenständiges Entspannungsverfahren oder als ergänzende Therapiemethode eingesetzt werden.

• Zur allgemeinen Gesundheitsförderung

• Zur ganzheitlichen Entspannung

• Zur Stressreduzierung und Burn-Out Prophylaxe

• Vor potentiell belastenden körperlichen und kognitiven Situationen in Schule, Beruf und Sportbereich

• Nach belastenden Situationen zur Senkung der Aktivierung und Erholung

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Entspannungsverfahren - Langfristige Effekte

Entspannungsverfahren haben langfristig positive Wirkungen

• Ein Gefühl zunehmender psychischer Gelöstheit sowie Erlebnis von Ruhe und Gelassenheit.

• Das Erleben eines Kompetenzzugewinns.

• Eine Steigerung des Selbstwertgefühls.

• Eine verbesserte Stressimmunisierung.

• Das Erlernen von erfolgreichen Bewältigungsstrategien für Stresssituationen.

• Den Abbau körperlicher Übererregung und Stress.

• Eine Linderung funktioneller/körperlicher Beschwerden.

Einsatzmöglichkeiten nach Vaitl & Petermann (2004)

Indikation

• Angststörungen

• Psychosomatische Beschwerden

• Spannungskopfschmerz

• Schlafstörungen

• Lernschwierigkeiten

Kontraindikation (Bei Erkrankungen befragen Sie vorher ihren Arzt)

• Schwere Magen-Darm-Erkrankungen

• Mangelnde Konzentrationsfähigkeit

• Plegien (Lähmungen)

• Gefäßspasmen

• Herzrasen, Zittern, Schweißausbrüche, Ohnmachtsanfälle

• Myositis

• Akutes Muskelrheuma

• Akute Arthritiden

• Hypertonie (Bluthochdruck)

• Aortenaneurysma