• © 2021-2022
  • Deine Waldzeit mit Nadja Vollbracht - Waldbaden in Beckum
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Erholung vom stressigen Alltag im Wald

Noch etwas Interessantes…

  • Ein einzelnes Waldbad von bereits 2 Stunden erhöht massiv die Anzahl der Killerzellen (Körperabwehr des Immunsystems) und der Anti-Krebs-Proteine. Die Erhöhung ist noch 7 Tage lang im Körper vorhanden. Wiederholt man das Waldbad auf 3 aufeinander folgenden Tagen, so hält die Wirkung bis 30 Tage an. D.h. dass die Killerzellen viel effizienter als sonst Viren, Bakterien und potenzielle Krebszellen aufspüren und beseitigen.
  • Täglich 20 Minuten Waldbaden reichen aus, um den Cortisol-Spiegel (Stresshormon) um 21% zu senken. Daher eignet sich Waldbaden zur Prävention und zur Rehabilitation, um Stress und Ängste abzubauen und entgegenzuwirken. (Studie der Universität Michigan USA)
  • Adiponectin, ein Serumprotein, welches deutlich nach dem Waldbad erhöht ist. Adiponectin schützt vor Diabetes und laut Studien von 2006 vor Folgen von Herzerkrankungen. Die Verkalkung von Herzkranzgefäßen hängt mit einem niedrigeren Adiponectin-Spiegel zusammen. Je niedriger der Adiponectin-Spiegel, desto größer die koronalen Schäden.
  • Waldbaden senkt das Stresshormon Cortisol. Übermäßiger Stress und der damit ständig erhöhte Cortisol-Spiegel sind verantwortlich für mögliche Beschwerden und Erkrankungen z.B.: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, fehlende Belastbarkeit, Angststörung, Nervosität, Depressionen, Verspannungen, Konzentrationsstörungen, Magenbeschwerden, eine gestörte Immunabwehr und somit eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten, Osteoporose, Diabetes Typ 2. Der dauerhaft erhöhte Blutzucker und Insulinspiegel schädigt dabei Gehirn und Nervensystem. Es schädigt Gefäße und Nerven im Auge, was zum Verlust der Sehkraft führen kann. Des Weiteren sind häufig Nervenschäden, die zu Taubheit an Händen und Füßen führen und Durchblutungsstörungen die Folge und Gefäßverkalkungen, die zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Auch wird die Erkrankung an Demenz in Zusammenhang mit Diabetes gebracht.
  • Waldbaden aktiviert den Parasympathikus (Ruhenerv des vegetativen Nervensystems). Dieser ist regelt einen erholsamen Schlaf, verlangsamt den Herzschlag und senkt so den Blutdruck, wirkt positiv auf die Verdauung, hilft dem Körper sich von Infekten und Verletzungen zu erholen, Entgiftet den Körper, Aktiviert das Immunsystem und fördert die Durchblutung im Körper.
  • Eine Pflanze, die von Schädlingen befallen wird, gibt Pflanzenstoffe, darunter die Terpene ab. Diese werden von den Nachbarpflanzen aufgenommen und werden so gewarnt. Daraufhin geben sie ebenfalls vorsorglich Terpene ab bevor sie überhaupt mit dem Schädling in Berührung gekommen sind. Ihr Immunsystem wird aktiviert. Sie geben dann sogar noch weitere Stoffe ab, die natürliche Fressfeinde der Schädlinge anlocken. D.h. Pflanzen reagieren auf die eigenen Terpene mit einer Steigerung ihrer eigenen Immunabwehr. Bei uns Menschen und Tieren ist es ebenso. Waldluft erhöht und aktiviert unsere natürlichen Killerzellen. Viele dieser ausgestoßenen Stoffe können wir sogar riechen, denn sie sind gleichzeitig die Duftstoffe der Pflanze.
  • Für die kindliche Entwicklung sind Waldbesuche von großer Bedeutung. Der regelmäßige Aufenthalt in der Natur kann Unruhe, Hyperaktivität und Konzentrationsschwäche deutlich mildern.
  • Der Geruchssinn ist ein unterschätzter Sinn! Australische Wissenschaftler entdeckten, dass der Duft von frisch geschnittenem Gras und Blättern stressreduzierende Eigenschaften hat. Daraufhin entwickelten sie ein Duftspray, das die negativen Auswirkungen von Stress auf unser Nervensystem reduzieren soll. Seit 2009 gibt es das stressmindernde Spray zu kaufen.

Laut Studie aus Jahr 2015 (The Vision Council) reichen bereits 2 Stunden täglich vor dem Bildschirm (Monitor, Smartphones, Tablets) aus, um die Augen langfristig zu schädigen. 68% aus der Testgruppe litten an einer „digitalen Augenkrankheit“. Warum? Durch das Betrachten des Bildschirmes blinzeln wir viel weniger, weil das Auge damit beschäftigt ist einen Bereich zu fokussieren. Augentrockenheit, Augenschmerzen und Kopf- und Nackenschmerzen sind die Folge.

Für Kinder ist es ein immer größer werdendes Problem. Dr. Georg Eckert sagt: „Durch die viele Naharbeit für die Augen und das weniger draußen spielen, in denen die Augen sich entspannen würden, wächst der Augapfel in die Länge und der Brennpunkt des Auges verschiebt sich. Dadurch würde sich eine Kurzsichtigkeit einstellen“.

Quellen und weitere Infos:

Buch Seiten 24 ff „Der Biophilia Effekt“ von Clemens G. Arvay (Mein Buchtipp an sie!)

Buch Seiten 14 ff „Das geheime Leben der Bäume“ von Peter Wohlleben

Shinrin Yoku Amerika http://www.shinrin-yoku.org/

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald http://www.sdw.de/cms/

Waldwissen, Artikel http://www.waldwissen.net/

Pflanzenforschung, wissenschaftlich http://www.pflanzenforschung.de/de/startseite/

Forest Bathing http://www.hphpcentral.com/article/forest-bathing

Japanische Gesellschaft für Forstmedizin http://forest-medicine.com/eindex.php

Gesellschaft für Waldmedizin http://infom.org

Japanische Studien http://infom.org/forestmedicinebase/

Bericht aus Österreich 2014 veröffentlicht im Bundesforschungszentrum für Wald http://bfw.ac.at/050/pdf/BFW_Bericht147_2014_GreenPuplicHealth.pdf